Geologische Rohstoffe
Nutzung des Untergrundes

Gesteinsaufbereitung

Die Rohstoffe müssen zunächst aufbereitet werden, bevor sie in der Industrie verarbeitet werden können. So liegt beispielsweise Kupfer nicht rein, also gediegen, vor, sondern es ist immer mit anderen Metallen, Schwefel, Oxiden und Salzen fein verteilt im Gestein vorhanden. Um das Erz vom Gestein zu trennen, wird es als erstes in einem Brecher grob zerkleinert. Taubes Gestein, also Gestein ohne oder mit nur geringen Erzkonzentrationen wird entfernt und kommt auf eine Deponie oder eine Abraumhalde. Das Erz wird hingegen in einem zweiten Schritt in einer Kugelmühle zu feinem Staub zermahlen.

Bei der Aufbereitung von Rohstoffen zur Gewinnung von Blei und Gold oder anderer schwerer Metalle wird der Staub in einem weiteren Schritt in fließendes Wasser gegeben und ausgewaschen. Die leichten Bestandteile werden vom Wasser abtransportiert, die schweren sinken schnell zum Boden der Waschtrommeln, sammeln sich dort an und können aufgefangen und weiterverarbeitet werden.

Die gewaltige Kugelmühle eines Goldbergwerkes in Namibia - im Innern dieser Mühle zerschlagen extrem harte Stahlkugeln das Gestein zu kleinem Mehl. (Quelle: AngloGold Ashanti)